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«Die stationäre Rehabilitation ist ein Wachstumsmarkt»

Hans-Peter Schwald, Verwaltungsratspräsident der Schweizer VAMED Gesellschaften und damit auch der Reha Seewis (Bild), hat am «Zweiten Seewis Forum Herzchirurgie» vom 24. Mai 2018 die versammelten Graubündner Ärzte und Ärztinnen begrüsst und die VAMED kurz vorgestellt. Dabei zeigte er sich optimistisch für die Entwicklung der Reha Seewis und der Rehabilitation in der Schweiz.

Das ist die VAMED
Die VAMED ist ein internationaler Marktführer in der Planung, Ausstattung, Errichtung und technischen Betriebsführung von Gesundheitseinrichtungen sowie Gesamtbetriebsführungen mit Hauptsitz in Wien. Angeboten wird «alles aus einer Hand» von der Projektentwicklung sowie der Planung und der schlüsselfertigen Errichtung über Instandhaltung, technische, kaufmännische und infrastrukturelle Dienstleistungen bis hin zur Gesamtbetriebsführung in Gesundheitseinrichtungen. Abgedeckt werden damit sämtliche Bereiche der gesundheitlichen Versorgung von Prävention und Wellness über die Akutversorgung bis zur Rehabilitation und Pflege. Derzeit ist VAMED in mehr als 80 Ländern tätig und hat 2017 mit rund 18'000 Beschäftigten einen Konzernumsatz von 1,2 Milliarden Euro erzielt.

Führender privater Reha-Anbieter in der Schweiz
VAMED ist in der Schweiz seit 2012 in der Rehabilitation tätig. Nach dem Erwerb der Reha Seewis im Oktober 2017 werden drei Schweizer Kliniken betrieben: Die Rehaklinik Zihlschlacht für die neurologische Rehabilitation, die Rehaklinik Dussnang für die orthopädisch-muskuloskelettale und die geriatrische Rehabilitation und die Reha Seewis für die kardiovaskuläre, internistisch-onkologische und psychosomatische Rehabilitation. Damit werden von VAMED in der Schweiz die wichtigsten Rehabilitationsbereiche abgedeckt. Die einzelnen Kliniken werden möglichst autonom geführt und sie sollen lokal verankert bleiben. Gleichzeitig sollen sie von Synergien hinsichtlich des Marktauftritts, des Erfahrungsaustauschs zwischen den Ärzten und den Mitarbeitenden sowie bei der Informationstechnologie, den Finanzen und der Tarifgestaltung profitieren. Übrigens: Weltweit betreibt VAMED derzeit 18 Rehakliniken mit über 2000 Betten.

Rehabilitation laufend weiterentwickeln
Laut Hans-Peter Schwald ist die stationäre Rehabilitation in all ihren Bereichen ein Wachstumsmarkt. Ein wichtiger Grund dafür ist die mit der steigenden Lebenserwartung einhergehende Zunahme der Multimorbidität, dem gleichzeitigen Auftreten von zwei oder mehr chronischen Krankheiten. Da kann die Rehabilitation mit ihrem ganzheitlichen Ansatz nachhaltig dazu beitragen, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und gleichzeitig deren zukünftige Behandlungskosten zu senken. Des Weiteren werden sowohl die Operations- und Behandlungstechniken wie auch die darauf abgestimmten Rehabilitationsmodelle laufend weiterentwickelt. Diese Innovationen bieten den Rehabilitationsanbietern, die sich laufend anpassen und in die neuen Modelle investieren, erhebliche Wachstumschancen.